Klimaschutz

Dr. Florian Bieberbach

Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH

Neben der Energiewende muss auch die Wärmewende in großen Schritten vorankommen, um die Dekarbonisierung zu schaffen. Kommunale Unternehmen sind hier wichtige Gestalter beim Umbau der Wärmenetze für die Integration der erneuerbaren Energien.

Bildquelle: SWM/Stefanie Aumiller Fotografie

Henning Deters

Vorstandsvorsitzender, Gelsenwasser AG

Wir als Gelsenwasser unterstützen die Erreichung der Klimaschutzziele 2050 der Bundesregierung ausdrücklich und haben uns Ziele im Unternehmen gesetzt. Mit Hilfe von kommunaler Kraft-Wärme-Kopplung in Nah – und Fernwärme z.B. können wir vor Ort etwas tun. Gas kann uns nicht nur bei der Stromerzeugung sondern auch bei der Wärmeversorgung helfen, diese Ziele effizient zu erreichen, so dass unsere Gesellschaft nicht mit den Kosten überfordert wird.

Karsten Specht

Kaufmännischer Geschäftsführer der OOWV

Kläranlagen und Wasserwerke sind Großverbraucher. Als Betreiber ist es Anspruch und Verantwortung zugleich, CO2 einzusparen, den Stromverbrauch zu reduzieren und aus regenerativen Quellen zu decken.

Ralf Schodlok

Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden

Kommunale Energieversorger wissen am besten, welche Erneuerbaren vor Ort tatsächlich Sinn machen – ökologisch wie ökonomisch. Und sie investieren somit Millionenbeträge in die richtigen Technologien.

Foto: Konrad Merz

Michael Riechel

Vorsitzender des Vorstands der Thüga

Kommunale Unternehmen sind die Basis für die Energiewende, weil wir über die Strom-, Gas- und Fernwärme-Infrastruktur unseren Kunden zuverlässig erneuerbare und CO2-arme Energie zur Verfügung stellen.

Sven Becker

Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH

Klimaschutz ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Eine Reform des CO2-Handels und des Marktdesigns kann den Widerspruch zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit auflösen.

Dr. Michael Beckereit

Technischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, Hamburg Wasser

Kommunale Unternehmen sind die Basis für die Energiewende, weil sie nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn sie gemeinsam mit den Bürgern vor der eigenen Haustür stattfindet.

Janine Mielzarek

Stellv. Leiterin Geschäftsstelle Elektromobilität – Projektleitstelle Bundesprojekte, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH

Kommunale Unternehmen sind die Basis für die Energiewende, weil CO2-Einsparungen – zum Beispiel durch Elektromobilität – langfristig auch den kommunalen Haushalt entlasten.

Foto: privat

Martin Uekmann

Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld

Kommunale Unternehmen sind die Basis für die Energiewende, weil erreichte Klimaschutzziele schnell sichtbar werden. Ob Versorgung, Entsorgung oder Mobilität - vor Ort können wir in allen Sparten Klimaschutz verwirklichen.

Friedhelm Rieke

Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld

Wir stehen in der Verantwortung, im Rahmen der kommunalen Daseinsfürsorge, aktive Beiträge für den Klimaschutz zu leisten. Wir investieren vor Ort und stärken die Wirtschaft.

Projekt-Galerie

Abwärmenutzung einer Raffinerie für die Fernwärmeversorgung

Seit 2012 nutzen die Stadtwerke Karlsruhe die Abwärme einer Raffinerie für die Fernwärmeversorgung. Mittlerweile sind 80 MW in Betrieb, die mehr als die Hälfte der Fernwärme in Karlsruhe erzeugen.

Seit 2012 nutzen die Stadtwerke Karlsruhe die Abwärme einer Raffinerie für die Fernwärmeversorgung. Mittlerweile sind 80 MW in Betrieb, die mehr als die Hälfte der Fernwärme in Karlsruhe erzeugen. 

Durch die Kombination aus Abwärme und Kraft-Wärme-Kopplung sind sowohl der Primärenergiefaktor als auch die CO2-Emissionen niedrig. Sie spart ca. 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr. 

Ausbauoffensive Erneuerbare Energien

Bis 2025 wollen die Stadtwerke München die Stadt vollständig mit Ökostrom aus eigenen Anlagen versorgen. Vorrang haben für die Stadtwerke Projekte in München und der Region.

Bis 2025 wollen die Stadtwerke München die Stadt vollständig mit Ökostrom aus eigenen Anlagen versorgen. Vorrang haben für die Stadtwerke Projekte in München und der Region.
Seit Mai 2015 speisen die Münchener soviel Ökostrom ins Netz, wie alle Münchner Privathaushalte und die elektrischen Verkehrsmittel der Verkehrstochter benötigen. 
Energiebedarf und Klimaschutz zählen für Großstädte zu den wichtigen aktuellen Herausforderungen. Die SWM werden daher strategisch bei ihrer Fernwärme-Vision 2040 von ihrer Anteilseignerin, der Stadt München, unterstützt.  

Pool

Mit Pool sammelt Gelsenwasser kleine dezentrale Anlagenzur Stromerzeugung, Nachfrage und Speicheranlagen in einem virtuellen Kraftwerk, damit sie am Regelenergiemarkt teilnehmen können und so ihren Beitrag zur Systemstabilität leisten.

Mit Pool sammelt Gelsenwasser kleine dezentrale Anlagenzur Stromerzeugung, Nachfrage und Speicheranlagen in einem virtuellen Kraftwerk, damit sie am Regelenergiemarkt teilnehmen können und so ihren Beitrag zur Systemstabilität leisten.
Im virtuellen Krafwerk haben sowohl die neuen Akteure am Strommarkt die Möglichkeit ihren Beitrag zur Systemstabilität zu leisten. Das ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Energiewende und damit zum Klimaschutz.

Fernwärmevision 2040

Bis 2040 soll München die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird.

Bis 2040 soll München die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird. Dieses Ziel verfolgen die Stadtwerke München mit der Fernwärmestrategie 2040 und werden in den nächsten Jahrzehnten tiefe Geothermie erschließen. 
Die Stadtwerke bauen ihre Fernwärmenetze sukzessive für erneuerbare Energien aus. Zwei Bohrstandorte für Geothermie konnten sie bereits erfolgreich entwickeln. Die Arbeiten für die dritte Anlagen laufen.
Energiebedarf und Klimaschutz zählen für Großstädte zu den wichtigen aktuellen Herausforderungen. Die SWM werden daher strategisch bei ihrer Fernwärme-Vision 2040 von ihrer Anteilseignerin, der Stadt München, unterstützt. 

Kommunale Unternehmen leben das Motto „Global denken, lokal handeln“.

Treibhausgasneutralität, Dekarbonisierung und 2°-Ziel sind abstrakte Begriffe. Was bedeuten sie konkret? Wie können wir diese Ziele erreichen?

Diese und viele anderen Fragen beantworten kommunale Unternehmen jeden Tag praktisch vor Ort. Sie sind regional verankert und leisten ihren Beitrag zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft.

Die kommunalen Unternehmen gestalten mit den Kommunen Klimaschutz vor Ort. Nachhaltigkeit gehört zu ihrem Selbstverständnis

Kommunale Unternehmen sind Ansprech- und Kooperationspartner für Mittelstand, Industrie und die Bürgerinnen und Bürger.

Kommunale Unternehmen sind Systemmanager und Experten für ganzheitliche Konzepte. Sie verbinden Strom, Wärme, Wasser, Abwasser, Abfall und Verkehr über die Sektorengrenzen hinaus. Ihre intelligenten Ver-und Entsorgungskonzepte vermeiden Treibhausgasemissionen.

Klimawandel bedeutet, dass das Wetter extremer wird. Die Starkregenereignisse der letzten Zeit geben einen ersten Vorgeschmack. Auch hier unterstützen die kommunalen Unternehmen mit Konzepten zur Klimaanpassung.

56 Mio.

CO2-Einsparung durch KWK: Schon heute werden ca. 56 Mio. Tonnen CO2 jährlich durch den Einsatz der KWK eingespart.

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Rund um die Uhr für den Bürger

Leistungsfähigkeit kommunaler Unternehmen

Zahlen, Daten, Fakten

Kommunale Unternehmen liefern jeden Tag 121 Liter Trinkwasser pro Bürger, entsorgen täglich 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 65 Prozent die höchste Recyclingquote unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erreicht.  Aktuell engagieren sich rund 140 kommunale Unternehmen im Breitbandausbau. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro - damit können dann rund 6,3 Mio. Kunden die Breitbandinfrastruktur kommunaler Unternehmen nutzen. 

Weitere Zahlen, Daten und Fakten zur Kommunalwirtschaft entnehmen Sie den Infografiken in der Bildergalerie.

Positionen

Global denken, lokal handeln